Jazz am Helmholtzplatz
Berlin

KLEEBLATT JAZZFESTIVAL. BRASILIANISCHER JAZZ IN LÖGOW.

Jazz am Helmholtzplatz zu Gast im Dorfkino Lögow.


 



KLEEBLATT JAZZFESTIVAL
Brasilianischer Jazz in Lögow
Jazz am Helmholtzplatz zu Gast im Dorfkino Lögow
gefördert vom Kulturamt des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, realisiert mit Mitteln des Applaus Preises der Initiative Musik
Tickets bitte vorher reservieren. Entweder beim Dorfkino Lögow (info@dorfkinoloegow.de) oder bei Jazz am Helmholtzplatz (mail@jazzamhelmholtzplatz.com)
Ticket für Samstag: 15 Euro (erm 12 Euro)
Ticket für Sonntag: 20 Euro (erm 15 Euro)
Festivalpass für Samstag und Sonntag: 30 Euro (ermäßigt 25 Euro)
Die jeweiligen Coronaregeln werden rechtzeitig aktualisiert.
Programm:
Das Programm:
Samstag, 4.9.2021
17.30 Uhr
Film: „Back to Maracanã", Regie: Jorge Gurvich, Brasilien/Israel 2018, 1h32min
20 Uhr
BABEL COLLAGE
Giovanna Piazza – vocals
Carlos Corona – guitar
Sonntag, 5.9.2021
17 Uhr
OLOYÉ ACOUSTIC TRIO
Eutália de Carvalho -vocals
Katrin Wahl – guitar
Horst Nonnenmacher – bass
19 Uhr
CHORO CONNECTION
Eudinho Soares – cavaquinho
Carlos Corona – 7 string guitar
Amoy Ribas – pandeiro
Rudi Mahall – clarinet/bass clarinet
21 Uhr
JAM SESSION

In der Kleeblatt Region (www.kleeblattregion.de) lässt sich wunderbare und entschleunigende Natur erleben. Auch das kulturelle Angebot ist vielversprechend und soll in diesem Jahr durch ein kleines Jazzfestival bereichert werden. Es gibt brasilianischen Jazz im idyllischen Dorfkino Lögow, das von Jazz am Helmholtplatz präsentiert wird! Der Strand von Ipanema wird ein wenig gen Osten verschoben – auf die bequemen Fauteuils und den saftigen Rasen des Dorfkinos Lögows. Am Wochenende des 4.und 5. Septembers lässt sich bei ein paar Drinks und so manchem köstlichen Happen beeindruckenden Jazzmusiker*innen internationaler Herkunft lauschen. Das Festival umfasst zwei Tage, einen Film, drei Konzerte und eine Jamsession. Tickets lassen sich entweder für einen Tag oder das gesamte Festival erwerben. Anreisende aus Berlin und anderswo, die einen angenehmen Landaufenthalt, sowie ein Bad in der Dosse oder dem Untersee mit dem Jazzfestival verbinden möchten, orientieren sich bitte an den Links zu den Unterkünften.
Die brasilianische Sängerin Giovanna Piazza traf ihren Duopartner Carlos Corona in Mexiko. Er spielte Songs von Tom Jobim auf der Gitarre in einer Bar und sie begann ihn singend zu begleiten. Inzwischen lebt das Paar in Berlin und erarbeitete sich ein mulitlinguales Programm mit unterschiedlichsten regionalen Einflüssen. Sowohl Swingstandards als auch französische Chansons und lateinamerikanische Canciones gehören zum Repertoire des Duos. Ein Schwerpunkt liegt jedoch auf den brasilianischen Standards ab den 1950-er Jahren, mit denen Giovanna Piazza aufgewachsen ist und für die sich der mexikanische Gitarrist Carlos Corona begeistert. Die internationale Ausrichtung des Duos ist Ausdruck der Lebenswirklichkeit von Giovanna Piazza, die in verschiedenen Ländern gelebt hat und mehrere Sprachen spricht. Sie ist bereits auf bedeutenden Bühnen wie dem Teatro Municipal de São Paulo, dem Staatstheater Kassel und dem Theater Putbus aufgetreten. Derzeit unterrichtet sie brasilianischen Gesang an der Global Music School in Berlin. Carlos Corona hat unter anderem eine Auszeichnung für das beste Jazzkonzert des Jahres 2016 in Mexiko erhalten. Er hat sich auf die in Brasilien entwickelte 7-saitige Gitarre spezialisiert, die er sowohl im Duokonzert mit Giovanna Piazza am Samstag als auch im Konzert der Choro Connection am Sonntag zum Klingen bringt.
Das Trio Oloyé Acoustic Trio spielt sehr eingängigen brasilianischen Jazz, so wie er selten in Berlin zu hören ist. Standards der Música Popular Brasileira werden jazzig aufbereitet, teilweise mit deutschen Texten angereichert und von Horst Nonnenmacher am Bass und Katrin Wahl an der Gitarre in mitreißenden Improvisationen präsentiert. Eutália de Carvalho begeistert mit ihrem Gesang und spielt auch Percussion. Übrigens hat das Oloyé Acoustic Trio gerade erst eine neue CD herausgebracht, die es bei dem Kleeblatt Festival vorstellen wird. Die drei Musiker*innen des Trios sind in der Jazzszene Berlins wohlbekannt. Horst Nonnenmacher spielt unter anderem mit Hannes Zerbe, der in diesem Jahr 2021 mit dem Jazzpreis Berlin ausgezeichnet wurde und fühlt sich nicht nur in der brasilianischen Musik, sondern auch in der experimentellen Jazzszene wie zu Hause. Katrin Wahl spielt außerdem in verschiedenen Formationen wie „Cor de Canela“ und Eutália de Carvalho ist auch an Theaterprojekten beteiligt. Das Trio wird das Dorfkino Lögow zum Schaukeln bringen.
Die Frage, ob sich überhaupt von „Jazz“ sprechen lässt, wenn es um bestimmte Ausrichtungen in der Música Popular Brasileira geht, wird heiß diskutiert. Von brasilianischen Musiker*innen wird dieser Begriff meist abgelehnt, obwohl sich in den letzten Jahren in Brasilien eine Hinwendung zum Jazz vollzogen hat. Der Posaunist Josiel Konrad oder der Klarinettist Caetano Brasil verbinden die eigene brasilianische Tradition bewusst mit klassischem Jazz. Mit der Ablehnung des Begriffs ist meist eine politische Haltung verknüpft, mit der die Musikindustrie in den USA und deren Einfluss auf die genuine musikalische „Landschaft“ Brasiliens kritisiert wird. Jedoch umfasst der Begriff „Jazz“ heutzutage so viele verschiedene regionale und stilistische Ausprägungen, dass die Improvisation fast zu einem zentralen gemeinsamen Nenner geworden ist. Und in der brasilianischen Musik wurde immer viel improvisiert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewann der Choro an Beliebtheit, in dem europäische Genres und deren Aufführungspraxis mit brasilianischen Rhythmen verbunden wurden. Bereits hier war die Improvisation immer präsent. Der berühmte brasilianische Flötist und Saxophonist Pixinguinha spielte in den 1920-er Jahren zeitgleich mit Louis Armstrong in Paris und ließ sich von ihm beeinflussen. Auch in den 1960-er Jahren entwickelte sich eine beeindruckende Jazzszene in Brasilien, die sich in der Gründung vor allem von Trios manifestierte, aber dann in den 1970-er Jahren wie vom Erdboden verschwand.
Die Konzerte am Sonntagabend schaffen einen Bezug zur brasilianischen Musik der 1950-er und 1960- er Jahre (Oloyé Acoustic Trio) und zum traditionellen Choro (Choro Connection) der 1920-er Jahre. Allerdings war vor allem der Choro in den Bars von Rio de Janeiro bis vor kurzer Zeit noch die allseits präsente Musik, während es schwer war, ein Bossa Nova Konzert zu finden. Inzwischen hat sich auch die Jazzszene in Rio de Janeiro stärker formiert, die im neueröffneten Beco das Garrafas in Copacabana, dem The Maze in Catete oder dem TribOz in der Lapa zu entdecken ist.
Am Sonntagabend wird der international renommierte Klarinettist Rudi Mahall als Gast geladen, der in der Kleeblatt Region lebt und ohne den ein Jazzfestival in dieser Gegend nicht denkbar wäre. Zentrale Schlüsselfiguren der Band Choro Connection sind die beiden Brasilianer Eudinho Soares am Cavaquinho und Amoy Ribas am Pandeiro. Beide sind in der internationalen Szene der brasilianischen Musik heißbegehrt, Amoy Ribas ist unter anderem mit Hermeto Pascoal, Hercules Gomes und der Sängerin Paula Morelembaum aufgetreten. Eudinho Soares hat an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin studiert und tourt seitdem mit verschiedenen Formationen durch Europa. Der Sonntag endet mit einer einem Höhepunkt des Festivals – einer Jam Session der beteiligten Bands.

Jazz am Helmholtzplatz ist ein junger Berliner Jazzverein, der mit verschiedenen Spielstätten vor allem in Pankow kooperiert und Jazz in all seinen Facetten präsentiert : www. jazzamhelmholtzplatz.com
Das Dorfkino Lögow ist das charmanteste Arthouse Kino der Kleeblatt Region in Brandenburg, dessen großartiges Filmprogramm sorgfältigst von Inhaber Andreas Hahm-Gerling kuratiert wird: www.dorfkino-loegow.de
WÄHREND DES FESTIVALS IST FÜR VERPFLEGUNG GESORGT:
Catering vor Ort: Vollwertkost-Amuse-bouche (Häppchen) mit selbstgebackenem Brot und bio-regionalen Zutaten. Luxustorten zum Desert: Pistazie-Himbeer, Mohn-Waldbeere, Apfel-Haselnuss-Salzkaramaell-Torte.
Für Ausflügler*innen in die Kleeblattregion:
Unterkunft:
www.hotel-am-untersee.de
www.villa-meehr.de
www.camping-wusterhausen.de
www.knattercamping.de
www.seeidylle.de
www.muehlenhof.info
www.novelhotel.de
www.gut-tornow.de

Verpflegung:
Fast alle oben genannten Hotels haben auch Restaurantbetrieb
www.gut-tornow.de (Küche bis 18 Uhr)
www.insl.de
https://www.facebook.com/Restaurant-Trattoria-Casa-Nostra-236884383392895/
https://www.facebook.com/pages/Pizzeria-Paludi/134688126591546
http://www.wsw-segeln.de/vereinsheim.html
Es wird eine Anreise mit dem Auto empfohlen.


ZUGABE!!!! EINE RETROSPEKTIVE


Drei Jahre Jazz am Helmholtzplatz

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin












  Die Retrospektive „Zugabe!!!!“ blickt zwar nach hinten auf zwei Jahre Konzertgeschehen, aber gleichzeitig bietet sie einen Ausschnitt aus der aktuellen, diversen Jazzszene Berlins. Sie stellt verschiedene Bands vor, die bereits bei Jazz am Helmholtzplatz aufgetreten sind, aber bei ihrem ersten Konzert entweder nicht ein so großes Publikum erreicht haben, wie es ihnen gebührt oder die in der Berliner Jazzszene noch nicht allzu bekannt sind. In der Reihe treten Bands auf, die die Spannbreite des Jazz von experimentell bis traditionell repräsentieren und genau so international, vielfältig und divers sind wie die Jazzszene in Berlin ganz allgemein. Jazz am Helmholtzplatz ist eine Initiative, die 2018 damit begann, Konzerte für professionelle Jazzmusiker*innen zu organisieren. Seitdem fanden im Rahmen der Reihe ungefähr 100 Konzerte statt, die auf non profit Basis und im Rahmen ehrenamtlichen Engagements abgehalten wurden. Die engsten Kooperationspartner sind bisher das Theater unterm Dach, der Kühlspot Social Club und die Raumerweiterungshalle. Der Jazz vermag es, Gegenwart und Vergangenheit zu verbinden. Die Reihe "Zugabe!!!! Eine Retrospektive" wirft einen Blick zurück auf zwei Jahre Jazzkonzerte und verweist auf die aufregende und vielfältige Gegenwart.


Konzerte:

14.5.2021, 20 Uhr, Haus der Sinne, Livestream: Julius Windisch Trio

27.5.2021, 20 Uhr, Haus der Sinne, Livestream: Ixora

28.5.2021, 20 Uhr, Haus der Sinne, Livestream: Duo Orientation

29.5.2021, 20 Uhr, Haus der Sinne, Livestream: Friedman/Steinhoff/Smith Trio

4.6.2021, 20 Uhr, Haus der Sinne, Livestream: Movie Music

7.6.2021, 20 Uhr, Haus der Sinne, Livestream: Allan Praskin Trio

8.6.2021, 20 Uhr:  Raumerweiterungshalle: Felix Wahnschaffe Trio

9.6.2021, 20 Uhr:  Raumerweiterungshalle:Wunschmusik

10.6.2021, 20 Uhr, Raumerweiterungshalle : Rusira Mixtett

11.6.2021, 20 Uhr, Haus der Sinne, Livestream: Duo Stawinski/Geerken

13.6.2021, 20  Uhr, Haus der Sinne, Livestream: Francisco Batista´s De Algun Lugar

18.6.2021, 20 Uhr, Haus der Sinne, Livestream: The Occasional Trio




International Urban Exchange Program for Local Jazz Communities (in Planung)

Swap and Swing – International Exchange Program for Local Jazz Communities

Einige wenige berühmte Jazzmusiker*innen repräsentieren den internationalen Jazz. Die eigentlich kreative und professionelle Jazzszene spielt sich auf lokaler Ebene in verschiedensten Städten ab und entwickelt das vorhandene musikalische Material fort. Bei der Entstehung des Jazz in den USA haben internationale Strömungen und lokale Entwicklungen aufeinander eingewirkt, afro-synkretistische Polyrhythmik traf auf die europäische Operette. Auch heute noch lebt der Jazz von internationalen Einflüssen, doch absorbiert er ebenso lokale Traditionen. Die lokalen Jazzszenen sind der Nährboden des internationalen Jazz, oft setzen sie sich aus Musiker*innen  unterschiedlichster Herkunft zusammen. Gleichzeitig sind es vor allem die wenigen, großen Stars, die kommerziellen und wirtschaftlichen Erfolg haben. Die lokalen Jazzszenen der verschiedenen Länder und Regionen werden nur gelegentlich und punktuell von der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen, oft gibt es zwischen ihnen keine Vernetzung. In mancherlei Hinsicht wird die „Internationalität“ des Jazz manchmal auch für zu selbstverständlich erachtet oder schnell eigenständige musikalische Ausdrucksweisen als individueller Beitrag zum Jazz gewertet, obwohl subtilere Prozesse zum Tragen kommen, die eine Auseinandersetzung mit regionalen und lokalen Einflüssen voraussetzen. 

 Das Programm „Swap and Swing  - International Exchange Program for Local Jazz Communities“ soll zur Vernetzung und zum künstlerischen Austausch zwischen der Berliner und anderen lokalen Jazzszenen dienen. Bisher handelt es sich um eine Idee, es muss Förderung dafür beantragt werden. Das Verb „to swap“ bezieht sich auf den Austausch, das Verb „to swing“ auf die emotionalen und physischen Schwingungen, die der Jazz in seiner Komplexität beim Zuhören auslöst.

Umsetzung: Ausgangspunkt des Austausches ist zunächst die Berliner Jazzszene. Eine Anzahl von Bands und individuellen Musiker*innen aus Berlin und aus der jeweiligen Partnerstadt nehmen an dem Austausch teil. Der Zeitraum des Austausches beträgt maximal zehn Tage.  Jazzlocations in Berlin erklären sich bereit,  die  Konzerte in einem konzentrierten Zeitraum von einer Woche aus dem Austauschprogramm zu beherbergen, ebenso erklären Jazzlocations aus der Stadt, mit der der Austausch stattfinden soll, dass sie die Konzerte während einer Woche präsentieren werden. Eine Woche lang gibt es jamsessions und Konzerte. Es können einzelne Musiker*innen und Bands eingeladen werden. Diese können in ihren Ausgangsensembles auftreten und ihre Arbeit präsentieren, müssen sich aber auch mit Bands der Partnerstadt über jamsessions mischen und mit ihnen gemeinsam musizieren - die Entwicklung gemeinsamer Projekte ist erwünscht. Die Konzerte werden insgesamt zwei Mal gegeben – einmal in der Heimat - und einmal in der Partnerstadt. Eventuell könnten alle Beteiligten an einem Ort wohnen, wo auch Konzerte möglich sind – die lokalen Jazzclubs sollten aber unbedingt mit einbezogen werden. Die Reise, die Teilnehmer*innen, die Zusammenarbeit, die lokalen Jazzszenen und die Konzerte werden in den sozialen Medien ausführlich mit Fotos, Videos, Audioaufnahmen, Interviews und Texten dokumentiert. Jede Jazzgemeinschaft soll in ihren Eigenheiten, ihren musikalischen Traditionen und Einflüssen porträtiert werden. Die Musiker*innen stehen dabei natürlich im Vordergrund. Auch wirtschaftliche, soziale und kulturpolitische Themen können angesprochen werden. Zusätzlich sollen Podiumsdiskussionen stattfinden. 

1) ROTTERDAM - mit Greg Smith, Codarts/Rotterdam (in Planung)


English
Swap and Swing - International Exchange Program for Local Jazz Communities

Only few famous jazz musicians represent the international jazz. The  creative and professional jazz scene  acts on a local level  where its members develop new ideas based on  the existing musical material. When jazz came into being in the USA, international currents and local developments influenced each other, afro-syncretistic polyrhythmics met European operetta. Even today, jazz lives from international influences, but it also absorbs local traditions. The local jazz scenes are the breeding ground for international jazz, and they are often made up of musicians from different backgrounds. At the same time, only few big stars have commercial and economic success. The local jazz scenes in the various countries and regions are only occasionally and selectively noticed by the public, and there is often no network between them. Sometimes the “internationality” of jazz is taken for granted or independent musical expressions are quickly assessed as an individual contribution to jazz, although more subtle processes come into play that require an examination of regional and local influences.

 The program "Swap and Swing - International Exchange Program for Local Jazz Communities" is intended to facilitate networking and artistic exchange between Berlin's and other local jazz scenes. The project is still in development - application for funding is necessary. The verb “to swap” relates to the exchange, the verb “to swing” to the complexity of emotional and physical vibrations that jazz triggers inside the musicians and listeners.

Implementation: The starting point for the exchange is the city of Berlin and it´s jazz scene. A number of bands and individual musicians from Berlin and from the respective twin cities take part in the exchange. The exchange period consists of a maximum of ten days. Jazz locations in Berlin agree to host the concerts from the exchange program for a concentrated period of one week, and jazz locations from the city with which the exchange is to take place declare that they will present the concerts during one week either. There are jam sessions and concerts during that period of time. Individual musicians and bands can be invited. They can perform in their original ensembles and present their work, but they also have to mix with bands from the twin city via jam sessions and play with them - the development of joint projects is encouraged. The concerts are given twice - once in the home town and once in the twin town. All those involved could possibly stay in a place where concerts are also possible - but the local jazz clubs should definitely be included. The trip, the participants, the collaboration, the local jazz scenes and the concerts are documented in detail on social media with photos, videos, audio recordings, interviews and texts. Each jazz community should be portrayed in its peculiarities, musical traditions and influences. The musicians and their work are in the focus of that documentation, but economic, social and cultural-political issues can also be addressed. Panel discussions are also to take place.  

1) ROTTERDAM - with Greg Smith, Codarts/Rotterdam (planned)